tiergestützte Therapie
Der Anfang

Tiergestützte Therapie

Wie verläuft der tiergestützte Therapieprozess in der Kinder und Jugendtherapie?

1. Phase
In der ersten Phase, der Phase des gegenseitigen Kennenlernens, beginnt
das Kind eine Beziehung zu Luna, die am Therapieprozess beteiligt ist,
aufzubauen. Ich bin zwar anwesend, bleibe aber noch weitgehend im Hintergrund. "Ein kleiner Hund, der Dir das Gesicht leckt, ist der beste Psychiater der Welt."

2. Phase
In der zweiten Phase übernimmt Luna eine Art Brücken- oder „Eisbrecher- Funktion“ zwischen mir und dem Kind. Das heißt, das Kind beginnt allmählich über das Tier auch mit mir in Kontakt/ Interaktion zu treten und eine Beziehung aufzubauen, die mit der Zeit intensiviert werden kann.
„Hier liegt das Geheimnis: Über ein Tier gewinnt der Therapeut das Vertrauen des Kindes und kann so mit der Zeit immer stärkeren Einfluss auf die kindliche Psyche üben“ (Greiffenhagen 1991, 189)

3. Phase
In dieser Phase tritt Luna mehr und mehr in den Hintergrund und stattdessen erhält die Beziehung zwischen Therapeut und Kind/Jugendlichem die größere Bedeutung. Das heißt die Phase, in der sich das Vertrauensverhältnis zwischen Kind und Tier auf die Beziehung zwischen mir und dem Kind überträgt.

Die Dauer der Sitzungen wurde, aufgrund bisheriger Erfahrung (z.B. Überforderungssymptome bei Kind und Hund) auf 30 Minuten begrenzt. Bei spezifischen Störungsbildern können sich zeitliche Verkürzungen als sinnvoll erweisen. Arbeitet der Hund nur noch im Hintergrund mit, dauert eine Sitzung 45 Minuten. Wie lange eine Therapie dauert, ist dabei von Kind/Jugendlichem zu Kind/Jugendlichem unterschiedlich.

Gerne erarbeite ich mit ihnen gemeinsam individuelle Möglichkeiten einer tiergestützten Therapie. Für nähere Informationen zur tiergestützten Therapie sowie zur Terminabsprache kontaktieren Sie mich bitte.